Sonntag, 12. November 2017

12 von 12 - November 2017

Die dunkle Jahreszeit ist da und deshalb bitte ich schonmal um Entschuldigung für die schlecht beleuchteten und überblitzen Bilder...

Aber trotzdem gibt es sie heute meine 12 Bilder des Tages, ich verrate schon so viel: Schnee!


Morgens war das Wetter noch ok, deshalb ging es raus zu einem der Lieblingsbäcker, zum Glück hatten die auch noch unweihnachtliche Leckereien. Und wenn man lieb fragt, bekommt man diese auch in den eigenen Stoffbeutel (ohne Umverpackung) gereicht. Beim Frühstück hat auch schon der erste Regen eingesetzt, schöne Wassertropfen auf meinen roten Rosenkohlblättern.


Dann habe ich mein letzte Woche angesetztes Sauerkraut in Gläser für den Kühlschrank umgefüllt. Es riecht und schmeckt bis jetzt wie ganz normales Sauerkraut. Dann haben wir trotz des Regens beschlossen ein wenig raus zu gehen und sind mit dem Bus in das Jüdische Museum gefahren, da waren wir bisher noch nicht. Klein und fein in einem tollen moderen Gebäude.


Hier ist er der versprochene Schnee, liegen blieb leider nichts, aber schön sah es aus. Der Hausherr hat das gleich mal als Grund für ein Bad genommen, wärmt ja auch gut. Ich habe gestern wieder ein neues "Fermentier-Experiment" angesetzt einen Ingwer-Käfer (ginger bug) für Getränke. Er darf im Wohnzimmer stehen, neben den Drumbos da ist es einfach am wärmsten bei uns.


Kartoffeln kochen und pressen für das Abendessen, aber der Star war auf jeden Fall das selbst fermentierte (milchsauer vergorene) Sauerkraut, mild-sauer und noch ein bißchen knackig. Sehr lecker.

Morgen gibts wieder eine neue Woche! Seit Ihr alle bereit?

Viele Sonntagsgrüße,
Steph

Mehr wie immer hier, bei Caro!



Dienstag, 31. Oktober 2017

Mal was Neues - Platterbsen


Sie haben mich angelacht im Unverpackt Würzburg: Platterbsen aus der Region, die heimische Alternative zu Kichererbsen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert, sie sind wirklich fast identisch zu Kicherbsen. Bis halt auf die etwas andere Form und geschmacklich würde ich sie wahrscheinlich nur im direkten Vergleich unterscheiden können.


So sahen die trockenen Platterbsen nach 24 Stunden Einweichzeit und einmaligen Wasserwechsel aus. Diese eingeweichten Körner habe ich dann für ca. 45 Minuten gekocht und sie wurden schön weich. Und dann kam auch gleich der Ultimative Test: Hummus. Ist ja neben Falafel eines der beliebtesten Kichererbsenrezept.


Auch das hat wunderbar geklappt. Es ist zwar hier kein Tahin drin, da ich keins da hatte und bei mir diese Gläser oft soooo  lange brauchen bis ich sie aufgebraucht habe. Aber dank Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Olivenöl ist ein sehr guter 'Humus' oder Platterbsenbrei entstanden. Er hat ein paar dunkle Stellen mehr, da die Erbsen nicht ganz so hell sind wie normale Kichererbsen und auch ein Hochleistungsmixer hätte das Ergebnis vielleicht noch cremiger gemacht, aber ich bin sehr zurfrieden.

Auf jeden Fall eine super Alternative zu den Kichererbsen, die ja leider oft aus Asien oder Afrika importiert werden. Diese Platterbsen kommen nur ca. 30km von unserem Wohnort entfernt her, werden biologisch angebaut und im Unverpackt-Laden verkauft. Was will man mehr.

Habt Ihr diese lustigen Gesellen schonmal irgendwo gesehen bzw. gegessen?

Viele Grüße
Steph

Donnerstag, 12. Oktober 2017

12 von12 - Oktober 2017


Frühstück und Mittagessen für die Arbeit eingepackt. Für alle jüngeren Leser, das ist ein Fax - funktioniert ähnlich wie eMail, nur macht es dabei noch lustige Geräusche. Der erste Termin hat mich in den Wald an die Grenze zu Baden-Württemberg verschlagen.


Die Baustelle wird mal eine neue Schießanlage für Wurfscheiben. Der Boden war durch den Regen richtig ekelig matschig. In diesem süßen Dorfladen/Bäckerei habe ich ein Brot fürs Abendessen besorgt.

 

Lustige Farbkombination vom Bleiwurz - rote Blätter und blaue Blüten. Bienenanflug auf die Kissenaster und ein flauschiger Hummelhintern. So schön ist Herbst.


Letzte Ernte vom Balkon, leider sind sie nicht mehr ganz reif geworden. Das Brot aus dem schönen Bäckerladen aufgeschnitten und zum Gemüse-Bohneneintopf gereicht. Lecker.

Wie war Euer 12. Oktober? Ich geh mal schauen bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Grüße,
Steph


Dienstag, 3. Oktober 2017

Maronen im Spessart?


Ja, die gibt es wirklich und zwar einen ganzen Wald voll. In Klingenberg am Main gibt es einen Südhang oberhalb des Mains mit ganz vielen Esskastanien und einem dazugehörigen Lehrpfad. 


Wir haben den Feiertag genutzt um den Wanderweg im Landkreis Miltenberg zu besuchen. Der Lehrpfad ist gut beschildert, leicht zu finden und liebevoll gestaltet.


Und es gibt wirklich jede Menge Maronenbäume - einen ganzen Wald voll. Es sind die wilden Castanea sativa und deshalb sind die Kastanien nicht ganz so groß wie die aus dem Laden. Wir hatten Glück und konnten auch ein paar Früchte sammeln, aber wir waren auch nicht die einzigen und dementstprechend war es eher eine kleine Beute.


Besonders schön ist der Aussichtsturm mit Einkehrmöglichkeit und der Blick von der Burgruine Clingenburg. Main, Weinberge und fränkische Dörfer - sehr idyllisch.


Unsere Ausbeute war wirklich klein, aber der Ausflug umso schöner, trotz kleiner Regenschauer zwischendurch.

Was habt Ihr so gemacht am heutigen Feiertag?

Grüße,
Steph

Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 - September 2017

Heute schon wieder der 12. und der Herbst zeigt sich schon sehr deutlich...


Früh am Morgen erstmal Kaffee und nur ein kurzer Blick in die Zeitung. Nach der Busfahrt zur Arbeit zeigt sich ein bißchen schöne Morgenröte. Die Büropflanzen hat in meinem Urlaub niemand gegossen, das muss ich erstmal nachholen.


Mein Vormittagstermin führt mich in die Straße "Am Steinbruch", der Name ist hier Programm. Mittags wieder im Büro gibt es TOM-MOZ mit Brötchen. Nach meinem Nachmittagstermin komme ich an diesem schönen Sonnenblumenfeld vorbei.


Und habe mir ein paar abgeschnitten (und natürlich auch bezahlt). Auf dem Nachhauseweg sehe ich so einige seltsame Wahlplakate, dabei ist dieses noch das Schönste. Die Mitbringselseife wurde geteilt und angewaschen...


Für das Abendessen habe ich den Salat (Spitzkohl, Möhre, Gurke) schon vorbereitet, denn durchgezogen schmeckt er noch besser. Zuletzt noch ein Wolkenbild vom Schlafzimmer aus fotografiert - ich hatte kein 12. schönes Bild und da kann der Himmel ja fast immer mit dienen.

Das wars bei mir heute, jetzt warte ich das der Hausherr durch den Stau nach Hause kommt und wir Essen können.

Mehr bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Grüße,
Steph

Donnerstag, 7. September 2017

Tschüß Urlaub

Das war's. Der Urlaub ist vorbei. Schön wars und jetzt gibt es noch ein paar Tage frei bis die Arbeit am Montag wieder beginnt.


Oben ein paar Bilder von unserem letzten Stopp in Wien mit MAK, Basilikum- und Schwarzer Sesam-Eis von Veganista und ein Schnappschuss aus dem Riesenrad am Prater zur blauen Stunde.

Leider haben wir im Urlaub trotz Bemühungen mehr Müll fabriziert als im Alltag, aber wenigstens meine Mitbringsel kamen ohne Verpackung daher.


Fast zwei Kilo Eiernudeln sind in unser Gepäck gewandert, die gibt es bei uns ganz schwer unverpackt. Die Kürbiskerne sind halt typisch für Österreich und eine Zimt-Mohn-Seife um mal etwas in Herbststimmung unter der Dusche zu kommen.

Wer mehr von meiner Unverpacktaktionen mitbekommen will, diese habe ich auf einen Instagram-Account mini_matriarchin verfrachtet, ich will Euch hier damit nicht langweilen, es wird wohl aber trotzdem ab und an mal was auftauchen...

So jetzt begrüßen wir den Herbst und freuen uns auf Zwetschgen- und Apfelkuchen, Kürbissuppen und Windsparziergänge im buntem Laub.

Viele Grüße,
Steph

Sonntag, 20. August 2017

"Kühlschrank-Kümmerle"


33 Gewürzgurken sind heute auf dem Markt in meinen kleinen Stoffbeutel gewandert, denn lustigerweise werden die Einlegegurken nach Stück und nicht nach Gewicht berechnet. Denn auf meiner Reise durchs Internet bin ich auf englischen Seiten auf so genannte "Refrigerator Pickles" gestoßen. Also Gewürzgurken, die nicht richtig eingeweckt werden sondern nur mit Sud übergossen und dann nach wenigen Tagen im Kühlschrank genießbar sind. Einziger Nachteil, sie sind nicht so lange haltbar und müssen im Kühlschrank bleiben. Aber bei einer kleinen Menge auf jeden Fall mal einen Versuch wert.


Es funktioniert auch ganz einfach: Kleine Einlegegurken werden gut gewaschen und in die Gläser geschichtet, man kann auch größere Exemplare in Streifen oder Scheiben schneiden, diese werden dann etwas schneller weich.
In die Gläser kommen dann Gewürze nach Wunsch. Bei mir waren das pro Glas eine getrocknete Chilischote, ein Lorbeerblatt, eine Messerspitze getrockneter Dill, ein halben Teelöffel Senfkörner und ein paar Pfefferkörner.
Der Sud wird währenddessen aufgekocht er besteht aus Wasser, Essig nach Wahl, Zucker und Salz. Ich habe den Sud nach Geschmack gemacht, d.h. so lange probiert bis es mir richtig Sauer-Salzig-Wenig-Süß vorkam. Dann den kochenden Sud in die Gläser füllen bis alle Gurken bedeckt sind und anschließend Gläser zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Danach sofort in den Kühlschrank stellen.

Leider verlieren die Gurken Ihre grasgrüne Farbe, aber sie sehen dann mehr nach echten "Kümmerle" (fränkisch für Gewürzgurken) aus.

Die ersten sind schon verkostet und für lecker befunden.

Wie fangt Ihr den Sommer ein?

Grüße,
Steph