Dienstag, 12. Dezember 2017

Erstes Geburtstagsshirt für Ella


Kaum zu glauben, meine kleine Nichte feiert morgen schon Ihren ersten Geburtstag. Da konnte ich es mir als Basteltante nicht nehmen lassen und Ihr ein Geburtstagsshirt zu machen. Das es so etwas gibt habe ich auf verschiedenen Blogs etc. schon öfter gesehen, nur leider waren diese oft ganz schön kitschig und mir zu verspielt. Es sollte etwas Schlichtes sein ohne Rüschen und Glitzer.


Zum Drucken habe ich unsere beliebste Klebefolienmethode verwendet. Hier gibts ne Anleitung. Wichtig ist das Wort spiegelverkehrt zu schreiben.


 Es ist übrigens gar nicht so leicht schöne unbedruckte Kinderkleidung zu finden. (Um sie dann wieder zu bedrucken) 

Das Geburtstagsshirt wird verlinkt mit dem Creadienstag!

Viele Grüße,
Steph

Mittwoch, 29. November 2017

Auf meinem Plätzchenteller 2017


Schon ganz traditionell zeige ich Euch meine Plätzchen, oder vielmehr das Ergebnis meiner noch größeren Tradition des "Backwochenendes" Ende November mit zwei ganz wundervollen Freunden.

Am Ende haben wir uns das Ergebnis angesehen und es sind optisch gesehen sehr ähnliche (braun, rund) Plätzchen geworden. Aber geschmacklich und von den Zutaten her sind sie sehr unterschiedlich und zum Teil auch schon genascht. 


Im Uhrzeigersinn sind es vegane Kartoffellebkuchen, die wirklich super saftig sind. Mit Schokolade verziert sind Mandel-Schoko-Makronen, die nur aus Mandeln, Zucker, Eiweiß, Kakao und einer Prise Salz bestehen, super saftig und sehr weihnachtlich. Die Karamell-Cookies haben wir mit Fleur de Sel gepimpt, sie sind etwas mächtig und klebrig aber können süchtig machen. Die Engelsaugen mit Zitrone (Lemoncurd) sind wohl die delikattesten Plätzchen dieses Jahr und duften wunderbar.

Schön war auch, das wir alle Nüsse (über 1kg), Butter, Eier und Spezialzutaten wie Dinkelmehl und braunen Zucker unverpackt gekauft haben, so gab es relativ wenig Abfall.

Und was wird dieses Jahr bei Euch gebacken? Geht Ihr mehr nach Optik oder nach Geschmack?

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit!

Steph

Sonntag, 12. November 2017

12 von 12 - November 2017

Die dunkle Jahreszeit ist da und deshalb bitte ich schonmal um Entschuldigung für die schlecht beleuchteten und überblitzen Bilder...

Aber trotzdem gibt es sie heute meine 12 Bilder des Tages, ich verrate schon so viel: Schnee!


Morgens war das Wetter noch ok, deshalb ging es raus zu einem der Lieblingsbäcker, zum Glück hatten die auch noch unweihnachtliche Leckereien. Und wenn man lieb fragt, bekommt man diese auch in den eigenen Stoffbeutel (ohne Umverpackung) gereicht. Beim Frühstück hat auch schon der erste Regen eingesetzt, schöne Wassertropfen auf meinen roten Rosenkohlblättern.


Dann habe ich mein letzte Woche angesetztes Sauerkraut in Gläser für den Kühlschrank umgefüllt. Es riecht und schmeckt bis jetzt wie ganz normales Sauerkraut. Dann haben wir trotz des Regens beschlossen ein wenig raus zu gehen und sind mit dem Bus in das Jüdische Museum gefahren, da waren wir bisher noch nicht. Klein und fein in einem tollen moderen Gebäude.


Hier ist er der versprochene Schnee, liegen blieb leider nichts, aber schön sah es aus. Der Hausherr hat das gleich mal als Grund für ein Bad genommen, wärmt ja auch gut. Ich habe gestern wieder ein neues "Fermentier-Experiment" angesetzt einen Ingwer-Käfer (ginger bug) für Getränke. Er darf im Wohnzimmer stehen, neben den Drumbos da ist es einfach am wärmsten bei uns.


Kartoffeln kochen und pressen für das Abendessen, aber der Star war auf jeden Fall das selbst fermentierte (milchsauer vergorene) Sauerkraut, mild-sauer und noch ein bißchen knackig. Sehr lecker.

Morgen gibts wieder eine neue Woche! Seit Ihr alle bereit?

Viele Sonntagsgrüße,
Steph

Mehr wie immer hier, bei Caro!



Dienstag, 31. Oktober 2017

Mal was Neues - Platterbsen


Sie haben mich angelacht im Unverpackt Würzburg: Platterbsen aus der Region, die heimische Alternative zu Kichererbsen. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert, sie sind wirklich fast identisch zu Kicherbsen. Bis halt auf die etwas andere Form und geschmacklich würde ich sie wahrscheinlich nur im direkten Vergleich unterscheiden können.


So sahen die trockenen Platterbsen nach 24 Stunden Einweichzeit und einmaligen Wasserwechsel aus. Diese eingeweichten Körner habe ich dann für ca. 45 Minuten gekocht und sie wurden schön weich. Und dann kam auch gleich der Ultimative Test: Hummus. Ist ja neben Falafel eines der beliebtesten Kichererbsenrezept.


Auch das hat wunderbar geklappt. Es ist zwar hier kein Tahin drin, da ich keins da hatte und bei mir diese Gläser oft soooo  lange brauchen bis ich sie aufgebraucht habe. Aber dank Knoblauch, Zitronensaft, Salz und Olivenöl ist ein sehr guter 'Humus' oder Platterbsenbrei entstanden. Er hat ein paar dunkle Stellen mehr, da die Erbsen nicht ganz so hell sind wie normale Kichererbsen und auch ein Hochleistungsmixer hätte das Ergebnis vielleicht noch cremiger gemacht, aber ich bin sehr zurfrieden.

Auf jeden Fall eine super Alternative zu den Kichererbsen, die ja leider oft aus Asien oder Afrika importiert werden. Diese Platterbsen kommen nur ca. 30km von unserem Wohnort entfernt her, werden biologisch angebaut und im Unverpackt-Laden verkauft. Was will man mehr.

Habt Ihr diese lustigen Gesellen schonmal irgendwo gesehen bzw. gegessen?

Viele Grüße
Steph

Donnerstag, 12. Oktober 2017

12 von12 - Oktober 2017


Frühstück und Mittagessen für die Arbeit eingepackt. Für alle jüngeren Leser, das ist ein Fax - funktioniert ähnlich wie eMail, nur macht es dabei noch lustige Geräusche. Der erste Termin hat mich in den Wald an die Grenze zu Baden-Württemberg verschlagen.


Die Baustelle wird mal eine neue Schießanlage für Wurfscheiben. Der Boden war durch den Regen richtig ekelig matschig. In diesem süßen Dorfladen/Bäckerei habe ich ein Brot fürs Abendessen besorgt.

 

Lustige Farbkombination vom Bleiwurz - rote Blätter und blaue Blüten. Bienenanflug auf die Kissenaster und ein flauschiger Hummelhintern. So schön ist Herbst.


Letzte Ernte vom Balkon, leider sind sie nicht mehr ganz reif geworden. Das Brot aus dem schönen Bäckerladen aufgeschnitten und zum Gemüse-Bohneneintopf gereicht. Lecker.

Wie war Euer 12. Oktober? Ich geh mal schauen bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Grüße,
Steph


Dienstag, 3. Oktober 2017

Maronen im Spessart?


Ja, die gibt es wirklich und zwar einen ganzen Wald voll. In Klingenberg am Main gibt es einen Südhang oberhalb des Mains mit ganz vielen Esskastanien und einem dazugehörigen Lehrpfad. 


Wir haben den Feiertag genutzt um den Wanderweg im Landkreis Miltenberg zu besuchen. Der Lehrpfad ist gut beschildert, leicht zu finden und liebevoll gestaltet.


Und es gibt wirklich jede Menge Maronenbäume - einen ganzen Wald voll. Es sind die wilden Castanea sativa und deshalb sind die Kastanien nicht ganz so groß wie die aus dem Laden. Wir hatten Glück und konnten auch ein paar Früchte sammeln, aber wir waren auch nicht die einzigen und dementstprechend war es eher eine kleine Beute.


Besonders schön ist der Aussichtsturm mit Einkehrmöglichkeit und der Blick von der Burgruine Clingenburg. Main, Weinberge und fränkische Dörfer - sehr idyllisch.


Unsere Ausbeute war wirklich klein, aber der Ausflug umso schöner, trotz kleiner Regenschauer zwischendurch.

Was habt Ihr so gemacht am heutigen Feiertag?

Grüße,
Steph

Dienstag, 12. September 2017

12 von 12 - September 2017

Heute schon wieder der 12. und der Herbst zeigt sich schon sehr deutlich...


Früh am Morgen erstmal Kaffee und nur ein kurzer Blick in die Zeitung. Nach der Busfahrt zur Arbeit zeigt sich ein bißchen schöne Morgenröte. Die Büropflanzen hat in meinem Urlaub niemand gegossen, das muss ich erstmal nachholen.


Mein Vormittagstermin führt mich in die Straße "Am Steinbruch", der Name ist hier Programm. Mittags wieder im Büro gibt es TOM-MOZ mit Brötchen. Nach meinem Nachmittagstermin komme ich an diesem schönen Sonnenblumenfeld vorbei.


Und habe mir ein paar abgeschnitten (und natürlich auch bezahlt). Auf dem Nachhauseweg sehe ich so einige seltsame Wahlplakate, dabei ist dieses noch das Schönste. Die Mitbringselseife wurde geteilt und angewaschen...


Für das Abendessen habe ich den Salat (Spitzkohl, Möhre, Gurke) schon vorbereitet, denn durchgezogen schmeckt er noch besser. Zuletzt noch ein Wolkenbild vom Schlafzimmer aus fotografiert - ich hatte kein 12. schönes Bild und da kann der Himmel ja fast immer mit dienen.

Das wars bei mir heute, jetzt warte ich das der Hausherr durch den Stau nach Hause kommt und wir Essen können.

Mehr bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Grüße,
Steph

Donnerstag, 7. September 2017

Tschüß Urlaub

Das war's. Der Urlaub ist vorbei. Schön wars und jetzt gibt es noch ein paar Tage frei bis die Arbeit am Montag wieder beginnt.


Oben ein paar Bilder von unserem letzten Stopp in Wien mit MAK, Basilikum- und Schwarzer Sesam-Eis von Veganista und ein Schnappschuss aus dem Riesenrad am Prater zur blauen Stunde.

Leider haben wir im Urlaub trotz Bemühungen mehr Müll fabriziert als im Alltag, aber wenigstens meine Mitbringsel kamen ohne Verpackung daher.


Fast zwei Kilo Eiernudeln sind in unser Gepäck gewandert, die gibt es bei uns ganz schwer unverpackt. Die Kürbiskerne sind halt typisch für Österreich und eine Zimt-Mohn-Seife um mal etwas in Herbststimmung unter der Dusche zu kommen.

Wer mehr von meiner Unverpacktaktionen mitbekommen will, diese habe ich auf einen Instagram-Account mini_matriarchin verfrachtet, ich will Euch hier damit nicht langweilen, es wird wohl aber trotzdem ab und an mal was auftauchen...

So jetzt begrüßen wir den Herbst und freuen uns auf Zwetschgen- und Apfelkuchen, Kürbissuppen und Windsparziergänge im buntem Laub.

Viele Grüße,
Steph

Sonntag, 20. August 2017

"Kühlschrank-Kümmerle"


33 Gewürzgurken sind heute auf dem Markt in meinen kleinen Stoffbeutel gewandert, denn lustigerweise werden die Einlegegurken nach Stück und nicht nach Gewicht berechnet. Denn auf meiner Reise durchs Internet bin ich auf englischen Seiten auf so genannte "Refrigerator Pickles" gestoßen. Also Gewürzgurken, die nicht richtig eingeweckt werden sondern nur mit Sud übergossen und dann nach wenigen Tagen im Kühlschrank genießbar sind. Einziger Nachteil, sie sind nicht so lange haltbar und müssen im Kühlschrank bleiben. Aber bei einer kleinen Menge auf jeden Fall mal einen Versuch wert.


Es funktioniert auch ganz einfach: Kleine Einlegegurken werden gut gewaschen und in die Gläser geschichtet, man kann auch größere Exemplare in Streifen oder Scheiben schneiden, diese werden dann etwas schneller weich.
In die Gläser kommen dann Gewürze nach Wunsch. Bei mir waren das pro Glas eine getrocknete Chilischote, ein Lorbeerblatt, eine Messerspitze getrockneter Dill, ein halben Teelöffel Senfkörner und ein paar Pfefferkörner.
Der Sud wird währenddessen aufgekocht er besteht aus Wasser, Essig nach Wahl, Zucker und Salz. Ich habe den Sud nach Geschmack gemacht, d.h. so lange probiert bis es mir richtig Sauer-Salzig-Wenig-Süß vorkam. Dann den kochenden Sud in die Gläser füllen bis alle Gurken bedeckt sind und anschließend Gläser zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Danach sofort in den Kühlschrank stellen.

Leider verlieren die Gurken Ihre grasgrüne Farbe, aber sie sehen dann mehr nach echten "Kümmerle" (fränkisch für Gewürzgurken) aus.

Die ersten sind schon verkostet und für lecker befunden.

Wie fangt Ihr den Sommer ein?

Grüße,
Steph

Samstag, 12. August 2017

12 von 12 - August 2017

Ein regnerischer Samstag hier in 12 Bildern, mehr Tagesberichte wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Den Kaffee aufgefüllt und dann die Nase ganz tief in die leere Kaffeetüte gesteckt. Kaffee am Morgen in Schwarz und Weiß. Die Einkaufstour begann heute im Unverpackt-Laden. 


Danach wurden ein paar Bücher in der Bücherei zurückgegeben, die liegt ganz praktisch direkt am Marktplatz. Dort war trotz des schlechten Wetters einiges los. Am Obststand sind Mirabellen, Zwetschgen und Sommeräpfel in meine Beutel gewandert. Irgendwie vermisse ich ja meine Wocheneinkaufberichte vom plastikfreien Juli, mal schauen ob ich das mal wiederhole.


Nach dem ganzen Einkaufen gab es eine kleine Stärkung mit geschenkter Marmelade. Danach habe ich Hefeteig für den Zwetschgenblaatz (Kuchen) gemacht und auch mit den Ribele (Streuseln) war ich nicht sparsam. Gießen musste ich heute nicht, aber die Tomaten hab ich trotzdem mal besucht.


Während der Hausherr mit Besuch ein Fußballspiel angesehen hat habe ich das Buch von Shia Su durchgelesen, ist sehr gut geschrieben, wer aber Ihren Blog ließt erfährt hier wenig Neues.  Passend zum Wetter gibt es heute ein Wohlfühlessen, Kartoffel-Bohnen-Auflauf. Der ist gerade im Ofen, ich freu mich schon.

Ich wünsch Euch einen schönen Sonntag.

Steph

Dienstag, 1. August 2017

Plastikfreier Juli - den Mut nicht verlieren

Das wars - der "plastic free july 2017" ist vorbei und jetzt? Dieser Monat soll ja nur eine Erinnerung daran sein, wieviel Plastik sich in unseren modernen Welt befindet, und wieviel wir davon täglich ohne groß darüber nachzudenken wegwerfen.

Man muss schon zugeben, es kann einen schon überwältigen und vor unüberwindbare scheinende Hürden stellen, wenn man sich dem (Plastik)Müll und seiner Vermeidung widmet. Dabei sollten wir immer wieder vor Augen halten, dass auch die kleinen Änderungen Gutes tun. Wenn wir nur auf die Plastiktüte oder den CoffeeToGo-Becher verzichten, dann ist das in Summe eine ganz schöne Menge. Also bitte den Mut nicht verlieren und einfach kleine Veränderungen anstreben, so versuche ich es auch.

Irgendwann will ich auch noch einen Post dazu machen, wie man auch ohne Unverpackt-Laden viele Lebensmittel ohne Verpackung bekommt. Das ist nämlich durchaus möglich.



Hier ein kleiner Schnappschuss meiner Reise nach Freiburg, so ganz ohne Bild ist es mir immer etwas zu fad.

Einen lieben Dank noch an Katrin, die mich in Ihrem Kommentar daran erinnert hat, das man den Mut nicht verlieren soll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.

Schönen August!
Steph


Montag, 24. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Haushalt

Im Haushalt bei Reinigung und Co. kann man viel Verpackungsmüll und Einwegartikel sparen. Hier sind wir noch ganz am Anfang, aber ich zeige Euch mal was wir bereits ersetzt haben.


Aus Schalen von diversen Zitrusfrüchten (ich hatte bis jetzt immer nur Zitronen zur Hand) kann man einen prima Allzweckreiniger herstellen. Einfach die Schalen mit 5% weißem Essig für 2-3 Wochen ziehen lassen. Der Essig nimmt dann den herrlichen Ztirusduft an und es riecht nur noch wenig nach Essig. Dann das ganze abseihen, ggf. durch ein Tuch und schon kann man den Reiniger verwenden. Am besten in eine Sprühflasche, die hatte ich aber gerade nicht. Er ist gut für Oberflächen in der Küche und auch ein Schuß ins Wischwasser genügt für saubere Böden.


Im April habe ich mal ein paar alte Textilen ausgemistet und mir aus einem zerschlissenen Handtuch und den seltsamen Tischsets aus Studentenzeiten ein paar (4) Spüllappen genäht. Diese werden statt dieser blöden Schwammtücher verwendet und dann einfach mit in die gerade anfallende Wäsche gegeben. Bisher klappt das super. Auf dem linken Bild seht ihr rechts einen Lappen der schon in Gebrauch war und einer der Vier (der linke) ist sogar noch unbenutzt. Kaum ein Unterschied.

Was ich noch ersetzt habe (aber gerade kein Bild zur Hand) ist WC-Reiniger nach dem Rezept von hier. Der funktioniert sehr gut auch gegen Verkalkungen, der Hausherr kann dies bestätigen.

Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.

Grüße vom Putzmuffel!

Samstag, 22. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #4


Mit diesem vierten Einkauf im Juli endet meine kleine Miniserie, die einen kleinen Einblick in unsere Wocheneinkaufsroutine gegeben hat. Hier die Beiträge zu Woche#1, Woche#2 und Woche#3
Nächstes Wochenende bin ich nicht hier und deshalb auch kein Einkauf. Auf dem oberen Markt kommt alles aus der Region und ist saisonal. Höhepunkt, die gelbe Wassermelone, diesmal ohne Folie und frischer Zuckermais für den Grill. Auf den roten Kopfsalat freue ich mich auch schon sehr und das Obst ist z.T. schon weg...


Im Unverpacktladen gab es diesmal Sonnenblumenöl, Sauermilch, Gemüsebrühe, Süßkram, Müsli, Käse und Einkornnudeln. Das Wurzelbrot ist vom Bäcker und dient als Beilage zum heutigen Grillen.


Und nicht das Ihr denkt wir sind hier super "Zero-Waster". Das sind wir mit Nichten. Der Einkauf im normalen Supermarkt zeigt dies gut. Die Getränkereihe ist ja noch ok, denn alles sind Glaspfandflaschen, aber es gibt doch Sachen die wir nicht unverpackt und plastikfrei kaufen. Es ist nicht perfekt, aber zumindest ein Anfang und auch ein Prozess.

Immer ein Schritt nach dem anderen und nicht stehen bleiben.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Steph

Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben

Samstag, 15. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #3

Beim Einkaufen kann man meiner Meinung nach am meisten Verpackung sparen und wenn man sich hier etwas angestrengt hat (ich muss schon zugeben, das ich mehr als einen Laden besuchen muss um das alles so zu bekommen) dann geht es die Woche über ganz einfach kein Plastik zu benutzten. Man isst einfach was im Kühlschrank ist.


Auf dem Markt gab es wieder jede Menge tolle Sachen, neben den ersten Sommeräpfeln der Sorte 'Piros' und breiten Bohnen gibt es auch die erste fränkische Wassermelone. Leider war die schon in Frischhaltefolie gewickelt und es gab keine Ganzen, aber dafür ist sie regional. Für den ganzen Markteinkauf habe ich nur 20€ bezahlt, finde ich absolut fair.


Die Lebensmittel aus diesem Bild habe ich in verschiedenen Läden erstanden. Eier, Schokobällchen, Müsli, Butter, Einkornnudeln und Popcornmais sind aus dem Unverpackt-Laden. Dinkelseelen vom Bäcker - einfach in den eigenen Beutel gegeben lassen. Sahne, Milch, Saft und Schwedenmilch in Pfandflaschen sind vom Biosupermarkt. Salami, Feta und Oliven konnte ich mir auch dort in die eigenen Behälter abfüllen lassen.

Sieht irgendwie wenig aus, aber bis auf die frischen Sachen ist noch viel da, von daher mal schauen ob ich die Woche nochmal los muss.

Nach dem Einkauf ist jetzt erstmal süßes Nichtstun angesagt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Steph

Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 - Juli 2017

Mein 12. im Juli ist natürlich von der Challenge "PlasticFreeJuly" geprägt. An einem normalen Arbeitstag wie heute ist es für mich gar nicht so schwierig auf Einwegplastik zu verzichten. 


Geblitzdingster Kaffee am frühesten Morgen und die Fit-Milch hält leider auch nicht was sie verspricht. Meine Bambuszahnbürste, die hatte ich die Woche ja schon hier im Beitrag für ein plastikarmes Badezimmer gezeigt. Um halb Sechs war ich schon am Hauptbahnhof.


Als Frühstück gab es eine Banane und zu Mittag Reste von den gestrigen Bratkartoffeln, selbst mitgebrachte Pausensnacks sparen Verpackungsmüll und Geld. Auf dem Nachhauseweg hat es heftig geregnet, aber im Bus war es trocken. Diesen tollen Hinweis habe ich beim Denn's entdeckt, also liebe Denn's-Einkäufer bringt eure Behälter mit!


Der Regen tut meiner "Grünen Hölle" aber richtig gut und ich muss weniger gießen. Statt zu gießen gönnen der Hausherr und ich uns einen Nachmittagskaffee.


Beim Kaffee hatte ich dann Lust auf Kuchen und spontan gebacken, einen "Was-Da-Ist-Kuchen" mit Quark und Gries. Zum Abendessen gab es eine Dinkelreis-Gemüsepfanne. Die Zutaten dafür habe ich bei meinem Wocheneinkauf schon gezeigt, fast alles verpackungsfrei. Ist der Blumenkohl nicht toll?


Mehr Tagesberichte in Bildern wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen, viel Spaß beim stöbern.

Viele Grüße
Steph

Dienstag, 11. Juli 2017

Das erste mal selbstgemacht: Seife


Am Wochenende habe ich an einem vhs-Kurs zum Thema Naturseifen teilgenommen. Ich benutze feste Seife ja nun schon seit einiger Zeit statt Flüssigseife oder Duschgel, hauptsächlich um Plastikverpackungsmüll zu reduzieren. Aber auch das Waschgefühl ist bei hochwertigen Seifen wirklich gut.

Durch das Internet wusste ich schon lange das es zwar etwas aufwendig ist solche Seifen herzustellen, aber auf jeden Fall machbar und kein Hexenwerk. Der Vorteil solche eines geleiteten Kurses lagen für mich auf der Hand, ich muss nicht selber die ganzen Zutaten besorgen (von denen dann wieder Reste daheim rumstehen) und man muss nicht das ganze Equipment besorgen (Töpfe, Stabmixer etc.) die man dann nur noch für Seife verwenden kann.

Die Kursleiterin hatte zwei Seifenrezepte aus dem Buch "Naturseife" von Clauida Kasper mitgebracht, diese allerdings so abgewandelt, das kein Palmöl verwendet wurde. Ich habe mich für das Rezept mit dem größeren Anteil an heimischen Ölen entschieden.


Es ist eine Kamillenseife mit Bienenwachs geworden, die jetzt geschnitten ist und noch min. 4 Wochen reifen muss.
Als Formen habe ich einen Tetrapack und eine Silikonbackform genommen. Zum Backen nehm ich die nicht wirklich gerne, aber im Haus war sie schon. Also nichts neu gekauft, nur umgenutzt.

So ganz professionell und glatt sind sie nicht geworden, eher rustikal, aber ich freu mich schon auf die erste Dusche mit meiner selbstgemachten Seife. Und auf jeden Fall habe ich jetzt noch mehr Respekt für Seifensieder die Ihre Werke so perfekt auf Märkten etc. präsentieren.


So ganz plastikfrei war die Angelegenheit jetzt nicht, aber ich selbst habe keine Folie o.ä. verwendet und das fertige Produkt ist auch ganz verpackungsfrei.

Habt Ihr das schonmal versucht? Und gibt es eine Möglichkeit Seife nur aus heimischen Ölen herzustellen, irgendwie habe ich kein Rezept dazu gefunden.

Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.

Viele Grüße aus der gut duftenden Wohnung!

Steph


Samstag, 8. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #2


Unser Markteinkauf diese Woche sieht dem von letzter Woche recht ähnlich, nur gibt es jetzt die ersten Zwetschgen und die letzten Erdbeeren. Der Star ist ganz klar der lila Blumenkohl, behält beim Kochen seine Farbe und schmeckt wie weißer Blumenkohl. Die Marmorkirschen finde ich auch ganz besonders hübsch. Kartons von Zwetschgen und Kirschen sind von uns mitgebracht, die Erdbeeren waren schon im Pappkarton.


Auch im Unverpackt-Laden waren wir diese Woche wieder, es gibt Eier (Kartons von uns) und Käse wie beim letzten Mal, Joghurt und Quark im Pfandglas, Dinkelreis, Kichererbsen, Zitrone, Müsli und Süßkram.

Diese Woche konnte ich den restlichen Einkauf im normalen Supermarkt nicht fotografieren, den hat der Hausherr schon gleich verräumt. Meine Wochensünde ist der  Mozarella, den habe ich bis jetzt noch nicht ohne Plastikverpackung gefunden...

Da wir diese Woche nicht so oft zu Hause sind ist alles etwas weniger als sonst, aber vieles zu meiner Freude doch verpackungsfrei.

Was davon wäre auch in Eurem Einkaufskorb gelandet?

Grüße,
Steph