Samstag, 15. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #3

Beim Einkaufen kann man meiner Meinung nach am meisten Verpackung sparen und wenn man sich hier etwas angestrengt hat (ich muss schon zugeben, das ich mehr als einen Laden besuchen muss um das alles so zu bekommen) dann geht es die Woche über ganz einfach kein Plastik zu benutzten. Man isst einfach was im Kühlschrank ist.


Auf dem Markt gab es wieder jede Menge tolle Sachen, neben den ersten Sommeräpfeln der Sorte 'Piros' und breiten Bohnen gibt es auch die erste fränkische Wassermelone. Leider war die schon in Frischhaltefolie gewickelt und es gab keine Ganzen, aber dafür ist sie regional. Für den ganzen Markteinkauf habe ich nur 20€ bezahlt, finde ich absolut fair.


Die Lebensmittel aus diesem Bild habe ich in verschiedenen Läden erstanden. Eier, Schokobällchen, Müsli, Butter, Einkornnudeln und Popcornmais sind aus dem Unverpackt-Laden. Dinkelseelen vom Bäcker - einfach in den eigenen Beutel gegeben lassen. Sahne, Milch, Saft und Schwedenmilch in Pfandflaschen sind vom Biosupermarkt. Salami, Feta und Oliven konnte ich mir auch dort in die eigenen Behälter abfüllen lassen.

Sieht irgendwie wenig aus, aber bis auf die frischen Sachen ist noch viel da, von daher mal schauen ob ich die Woche nochmal los muss.

Nach dem Einkauf ist jetzt erstmal süßes Nichtstun angesagt. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Viele Grüße,
Steph

Verlinkt mit der Sammlung einfach.nachhaltig.besser.leben

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 - Juli 2017

Mein 12. im Juli ist natürlich von der Challenge "PlasticFreeJuly" geprägt. An einem normalen Arbeitstag wie heute ist es für mich gar nicht so schwierig auf Einwegplastik zu verzichten. 


Geblitzdingster Kaffee am frühesten Morgen und die Fit-Milch hält leider auch nicht was sie verspricht. Meine Bambuszahnbürste, die hatte ich die Woche ja schon hier im Beitrag für ein plastikarmes Badezimmer gezeigt. Um halb Sechs war ich schon am Hauptbahnhof.


Als Frühstück gab es eine Banane und zu Mittag Reste von den gestrigen Bratkartoffeln, selbst mitgebrachte Pausensnacks sparen Verpackungsmüll und Geld. Auf dem Nachhauseweg hat es heftig geregnet, aber im Bus war es trocken. Diesen tollen Hinweis habe ich beim Denn's entdeckt, also liebe Denn's-Einkäufer bringt eure Behälter mit!


Der Regen tut meiner "Grünen Hölle" aber richtig gut und ich muss weniger gießen. Statt zu gießen gönnen der Hausherr und ich uns einen Nachmittagskaffee.


Beim Kaffee hatte ich dann Lust auf Kuchen und spontan gebacken, einen "Was-Da-Ist-Kuchen" mit Quark und Gries. Zum Abendessen gab es eine Dinkelreis-Gemüsepfanne. Die Zutaten dafür habe ich bei meinem Wocheneinkauf schon gezeigt, fast alles verpackungsfrei. Ist der Blumenkohl nicht toll?


Mehr Tagesberichte in Bildern wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen, viel Spaß beim stöbern.

Viele Grüße
Steph

Dienstag, 11. Juli 2017

Das erste mal selbstgemacht: Seife


Am Wochenende habe ich an einem vhs-Kurs zum Thema Naturseifen teilgenommen. Ich benutze feste Seife ja nun schon seit einiger Zeit statt Flüssigseife oder Duschgel, hauptsächlich um Plastikverpackungsmüll zu reduzieren. Aber auch das Waschgefühl ist bei hochwertigen Seifen wirklich gut.

Durch das Internet wusste ich schon lange das es zwar etwas aufwendig ist solche Seifen herzustellen, aber auf jeden Fall machbar und kein Hexenwerk. Der Vorteil solche eines geleiteten Kurses lagen für mich auf der Hand, ich muss nicht selber die ganzen Zutaten besorgen (von denen dann wieder Reste daheim rumstehen) und man muss nicht das ganze Equipment besorgen (Töpfe, Stabmixer etc.) die man dann nur noch für Seife verwenden kann.

Die Kursleiterin hatte zwei Seifenrezepte aus dem Buch "Naturseife" von Clauida Kasper mitgebracht, diese allerdings so abgewandelt, das kein Palmöl verwendet wurde. Ich habe mich für das Rezept mit dem größeren Anteil an heimischen Ölen entschieden.


Es ist eine Kamillenseife mit Bienenwachs geworden, die jetzt geschnitten ist und noch min. 4 Wochen reifen muss.
Als Formen habe ich einen Tetrapack und eine Silikonbackform genommen. Zum Backen nehm ich die nicht wirklich gerne, aber im Haus war sie schon. Also nichts neu gekauft, nur umgenutzt.

So ganz professionell und glatt sind sie nicht geworden, eher rustikal, aber ich freu mich schon auf die erste Dusche mit meiner selbstgemachten Seife. Und auf jeden Fall habe ich jetzt noch mehr Respekt für Seifensieder die Ihre Werke so perfekt auf Märkten etc. präsentieren.


So ganz plastikfrei war die Angelegenheit jetzt nicht, aber ich selbst habe keine Folie o.ä. verwendet und das fertige Produkt ist auch ganz verpackungsfrei.

Habt Ihr das schonmal versucht? Und gibt es eine Möglichkeit Seife nur aus heimischen Ölen herzustellen, irgendwie habe ich kein Rezept dazu gefunden.

Verlinkt mit dem Creadienstag, schaut doch mal vorbei.

Viele Grüße aus der gut duftenden Wohnung!

Steph


Samstag, 8. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #2


Unser Markteinkauf diese Woche sieht dem von letzter Woche recht ähnlich, nur gibt es jetzt die ersten Zwetschgen und die letzten Erdbeeren. Der Star ist ganz klar der lila Blumenkohl, behält beim Kochen seine Farbe und schmeckt wie weißer Blumenkohl. Die Marmorkirschen finde ich auch ganz besonders hübsch. Kartons von Zwetschgen und Kirschen sind von uns mitgebracht, die Erdbeeren waren schon im Pappkarton.


Auch im Unverpackt-Laden waren wir diese Woche wieder, es gibt Eier (Kartons von uns) und Käse wie beim letzten Mal, Joghurt und Quark im Pfandglas, Dinkelreis, Kichererbsen, Zitrone, Müsli und Süßkram.

Diese Woche konnte ich den restlichen Einkauf im normalen Supermarkt nicht fotografieren, den hat der Hausherr schon gleich verräumt. Meine Wochensünde ist der  Mozarella, den habe ich bis jetzt noch nicht ohne Plastikverpackung gefunden...

Da wir diese Woche nicht so oft zu Hause sind ist alles etwas weniger als sonst, aber vieles zu meiner Freude doch verpackungsfrei.

Was davon wäre auch in Eurem Einkaufskorb gelandet?

Grüße,
Steph

Donnerstag, 6. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Badezimmer


Hier mal ein Foto von meinen plastikfreien Alternativen im Badezimmer. Von links:

Meine Duschutensilien, große noch jungfräuliche Araganölseife von Savion, grünliche feste Spülung von Lush - die ich eigentlich kaum noch benutze und mein geliebtes festes Shampoo von Rosenrot. Die drei sitzen da schon länger Zeit neben der Dusche auf einer Untertasse von dem guten Geschirr meiner Großmutter (was sie da wohl zu sagen würde) und das nicht erst seit Juli. Das mit der Seife und dem Shampoo ist denke ich die größe Verpackungseinsparung im Bad.

Zahnbürste von Hydrophil aus Bambus und Zahnputztabletten, die finde ich nicht wirklich so toll, da muss ich noch weiter suchen. Letztes Jahr habe ich mit Natron-Kokosöl experimentiert, aber naja, es geht bestimmt noch besser.

Falls Bedarf zum Eincremen ist nehme ich fast ausschließlich Kokosöl, immer kleine Mengen fürs Badezimmer abgefüllt, der Rest steht im Kühlschrank.

Hinten verbirgt sich der Rasierhobel des Hausherrn, den ich seit einiger Zeit ausprobiere. Klappt gut, bis jetzt erst wenig Schnitte zu vermelden.

Und ganz rechts auch noch ein Geheimtipp ein selbstgemachtes Deo nach dem Rezept von Shia. Das klappt wirklich und schützt vor Körpergeruch, allerdings ist es kein Antitranspirant.

So, das sind meine plastikfreien  Badezimmerartikel, der Rest ist noch in Plastik - aber es geht in die richtige Richtung.

Habt Ihr noch Tipps für mich z.B. für Zahnpasta?

Grüße,
Steph

Sonntag, 2. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wocheneinkauf #1

Samstag ist Einkaufstag, das ist warscheinlich ja bei vielen so. Wir haben uns mittlerweile eine gute Einkaufsroutine zugelegt. Erst wird so grob überlegt was es die Woche zu Essen geben soll und dann mit Liste eingekauft.
Dabei haben wir festgestellt dass ein Wocheneinkauf mit Planung Geld und Zeit spart. Klar wird auch ab und zu mal was unter der Woche noch besorgt, aber das Meiste ist auf jeden Fall im Haus.

Hier mal ein kleiner Einblick in unseren Einkauf der aus drei Schritten besteht, zuerst geht es zum Unverpackt-Laden in die Sanderstraße.


Da es am Sonntag Pfannkuchen und auch mal selbst gemachte Nudeln geben soll brauchten wir ganz viele Eier. Oben sieht man Joguhrt im Pfandglas, Emmernudeln und Müsli. In den vier Gläsern ist Rohrzucker, Falafelmix aus Platterbsen, Haselnüsse in Schoki und Colafläschen. Ferner gibt es noch Kürbiskerne und ein Stück Käse.

Anschließend geht es auf den Wochenmarkt, hier haben wir neben ein paar netten Schwätzchen auch viele frische Sachen bekommen. Im Sommer ist der Markt zugegeben schon am tollsten.


Die Schachteln für die Kirschen und die Gemüsejungpflanzen habe ich mitgebracht, den Rest gab es ganz lose und die Schale der Himbeeren kann entweder in den Papier- oder Biomüll.

Und dann gibt es noch den "beschämenden " Rest, den wir im normalen Supermarkt geholt haben.


Der Saft ist meine "Sünde" und das Fleisch unten links ist für den Hausherrn am Sonntag zum grillen. Knabberzeug ist auch noch so eine Schwäche die ich nicht wirklich ohne Müll befriedigen kann. Ich habe zwar auch schon Grissini etc. gebacken, aber Chips?

Übrigens wenn Ihr mal richtig tolle "ZeroWaste"-Einkaufsbilder sehen wollt dann schaut mal bei Shia vorbei.

Viele Grüße,

Steph

Samstag, 1. Juli 2017

Plastikfreier Juli - Wo anfangen?


Heute ist der 1. Juli und vielleicht hab Ihr auch schon von der Aktion "plastic free july" - also plastikfreier Juli gehört. In der Aktion geht es darum einen selbst gesetzten Zeitraum im Juli (einen Tag, eine Woche oder den ganzen Juli) auf Einwegplastik zu verzichten. Und ganz bewusst nur Einwegplastik, also Sachen die nicht für die Dauer gemacht sind z.B. Verpackungen etc., denn wenn wir alle erstmal unsere ganzen Tupperdosen wegschmeißen hat niemand was davon.

Ok, es geht also los. Und womit? Am besten mit den "Big 4" also den großen Vier.

Einwegbecher für "ToGo"-Getränke - auch die aus Papier sind innen mit Kunststoff beschichtet

Plastiktüten zum Einkaufen - egal ob die dünnen Obstbeutelchen oder Tragetasche

Strohhalme - die sind nämlich gar nicht aus Stroh und werden nach einmal dran nuckeln weggeworfen

Einweggetränkeflaschen - auch mit Pfand drauf werden nur ganz wenige recycelt, da der Rohstoff der da rauskommt nicht so vielseitig einsetzbar ist.  Die meisten werden einfach verbrannt.


Die Alternativen sind doch wahrscheinlich allen klar, oder? Also einfach mal dran denken, den Stoffbeutel, den Thermobecher und die wiederbefüllbare Wasserflasche/Mehrwegflasche einpacken. Und statt Strohhalm einfach mal die Lippen zum trinken benutzen, das klappt wirklich. Ich schwör.


So ich trinke jetzt meinen Kaffee und schreibe meine Einkaufsliste, hoffentlich plastikfrei. Was habt Ihr heute so vor?

Viele Grüße,
Steph